Sep 23, 2019 Last Updated 10:58 AM, Aug 12, 2019

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Mobilität nach hüftnahen Frakturen: Monitoring und Bewertung durch Wearables

Beginn:
5. Sep 2019
Ende:
5. Sep 2019
Kurs-Nr.:
874
Preis:
Kostenfrei
Ort:
Foyer/Halle
Plätze:
30
Trainer:

Beschreibung

Mobilität nach hüftnahen Frakturen: Monitoring und Bewertung durch Wearables


Assistiven Technologien wird nachgesagt, dass sie angesichts der demographischen Entwicklung helfen werden, Autonomie und Selbstbestimmtheit im Alter so lange wie möglich zu erhalten. Momentan sind diese Techniklösungen jedoch noch weit von den Wohnzimmern der zukünftigen Nutzer/innen entfernt, weil die wenigen marktreifen Produkte nicht Patienten- bzw. Nutzerzentriert entwickelt wurden (Weber 2017) und sich eine Implementierung der Laborergebnisse in die realen Bedingungen als äußerst schwierig gestaltet. (Altenbuchner et al. 2018) Einfach sensorbasierte Lösungen zu finden, die individuelles Monitoring der Gesundheit, z.B. in Form der Bewegung erlaubt, ist eine aktuelle Forschungsaufgabe der Gerontologie. (McGilton et al. 2013) Da niedrige Kosten und einfache Nutzbarkeit für einen konventionellen Motion Tracker sprechen, wird im Rahmen des Projekts „Prospektive Studie zur Nutzbarkeit von Aktivitätstrackern“ überprüft, wie dieser auf den Kontext der geriatrischen Zielgruppe übertragen werden kann. Hierfür wird neben der Überprüfung der Messgenauigkeit des Motion Trackers für die geriatrische Zielgruppe auch eine normative ethische Bewertung des Technologieeinsatzes vorgenommen. In einer explorativen Längsschnittstudie, angesiedelt auf der geriatrischen Trauma Station eines Krankenhauses werden die Patient/innen (N=18) (Med=86 Jahre) nach der operativen Versorgung einer hüftnahen Fraktur in die Studie aufgenommen (informed consent). Mithilfe des Geräts GARMIN vívofit 3, den Proband/innen wie eine Armbanduhr tragen, wird die Bewegung nach dem Verlassen des Krankenhauses, in der Rehabilitationseinrichtung sowie nach der Rückkehr in ihre gewohnte Umgebung dauerhaft und individuell gemessen (M=55.9±49.9). Dadurch sollen Rückschlüsse auf individuelle Rehabilitationsverläufe gezogen werden können. Das Poster wird die Zusammenhänge Geriatrischer Mobilität Assessment Scores und Pflege Assessment Scores und der Schritte nach 5, 14, 21 und 28 Tagen zeigen. Die zugrundeliegende Fragestellung lautet, inwieweit diese als Prädiktoren für die Schritte Anzahl herangezogen werden können.

Literatur

Altenbuchner A, Haug S, Kretschmer R, Weber K, How to measure physical motion and the impact of individualized feedback in the field of rehabilitation of geriatric trauma patients. In: Health Informatics Meets eHealth. G. Schreier & D. Hayn, open access IOS press, 2018. pp. 226–232. McGilton KS et al. Evaluation of patient-centered rehabilitation model targeting older persons with a hip fracture, including those with cognitive impairment. BMC Geriatr. 2013;13:136. Weber K. Demografie, Technik, Ethik: Methoden der Demografie, Technik, Ethik: Methoden der normativen Gestaltung technisch gestützter Pflege. Pflege & Gesellschaft. 2017;22(4):338–52.

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